Kurz gesagt. Werbung und Profil führen Menschen zu WhatsApp, doch der Chat öffnet sich leer, und das Gespräch beginnt mit „Was kostet das?“. Das Problem liegt nicht am Traffic, sondern an der Schnittstelle zwischen Klick und Chat. Steht dort ein kurzer Weg aus zwei bis drei Fragen, kommt der Kunde bereits mit einer fertigen Nachricht bei Ihnen an.
Warum verliert der Link im Profil Kunden?
Jemand hat sich die Arbeiten angesehen, ist begeistert und klickt auf den Link. Dann sieht er ein leeres Eingabefeld und die Begeisterung kühlt ab: Er muss sich selbst etwas ausdenken. Manche schließen den Chat, andere schreiben „Was kostet das?“, und Sie antworten mit einer Gegenfrage.
Das Interesse ist genau im Moment des Klicks am größten. Alles, was Sie zwischen diesen Moment und eine klare Nachricht schieben, kostet Sie Anfragen.
Wohin führen: in den Chat oder auf die Website?
In den Chat. Die Website fügt einen zusätzlichen Schritt, ein Formular und eine Wartezeit auf Antwort hinzu, während der Chat die Umgebung ist, in der sich die Person bereits befindet. Eine Website ist sinnvoll, wenn die Entscheidung länger dauert und Recherche erfordert. Für Terminbuchungen, Beratungen und Bestellungen ist der Weg über den Chat kürzer.
Wie gestaltet man den Übergang richtig?
Ein Link statt einer Liste mit acht. Ein Multilink zerstreut die Aufmerksamkeit. Führen Sie zu einer einzigen Handlung.
Werbung direkt in den Chat. Wählen Sie das Ziel „Nachrichten“ statt „Website-Traffic“: weniger Schritte, günstigere Anfragen.
In der Story ein Link statt „Schreibt mir per DM“. DMs gehen unter, WhatsApp bleibt auf dem Handy präsent.
Das WhatsApp-Business-Profil ist vollständig ausgefüllt. Name, Öffnungszeiten und Adresse sind schon vor dem ersten Wort sichtbar.
Automatische Antwort außerhalb der Geschäftszeiten. Der Kunde sollte wissen, wann er eine Antwort erwarten kann.
Was sollte in der ersten Nachricht stehen?
Die Leistung, der Termin und ein Detail zum Umfang der Arbeit. Vergleichen Sie: „Hallo, was kostet das“ und „Ich möchte am Mittwoch nach 17 Uhr eine Färbung, schulterlanges Haar“. Auf die zweite Nachricht antworten Sie sofort mit dem Preis, für die erste brauchen Sie fünf Nachrichten.
Damit eine solche Nachricht automatisch entsteht, schaltet man zwischen Klick und Chat einen kurzen Weg ein: Der Nutzer beantwortet zwei bis drei Fragen per Tap, und aus den Antworten wird ein Text zusammengestellt. So funktioniert Mate.
Welche Fehler kommen am häufigsten vor?
Werbung führt zu einem Formular. Die Anfrage landet im CRM, Sie rufen später an, der Kunde ist längst mit etwas anderem beschäftigt.
Nummer statt Link. Niemand tippt eine Telefonnummer manuell ab.
Für alle die gleiche Textvorlage. Sie beseitigt den leeren Bildschirm, liefert aber keine zusätzlichen Informationen.
Keine Trennung nach Kampagnen. Ein eigener Link für jede Kampagne zeigt, welche Werbung tatsächlich Gespräche bringt.
Häufige Fragen
Wie fügt man einen WhatsApp-Button zum Profil hinzu?
Im WhatsApp-Business-Profil gibt es einen Kurzlink und einen QR-Code, die Sie in den Einstellungen kopieren können. Der Link kommt ins Profil, in die Story und in die Werbung. Auch eine normale Adresse wie https://wa.me/nummer funktioniert.
Was ist besser: DM oder WhatsApp?
WhatsApp, wenn Sie im Chat verkaufen. DMs vermischen sich mit privaten Nachrichten und Benachrichtigungen, während der Messenger-Chat sichtbar bleibt und man zu ihm zurückkehrt. DMs eignen sich gut für den Erstkontakt, aber nicht für die Terminverwaltung.
Muss man sofort antworten?
Je schneller, desto höher die Abschlusschance, aber wichtiger ist Verlässlichkeit. Eine automatische Antwort mit einer Zeitangabe hält den Kunden besser bei der Stange als Schweigen, und schnelle Antworten klären Routinefragen.
Wie erkennt man, welche Werbung Kunden bringt?
Erstellen Sie für jede Kampagne einen eigenen Link und beobachten Sie, aus welcher die Gespräche kommen. Zählen sollte man nicht die Klicks, sondern die begonnenen Chats: Ein Klick sagt nichts über die Absicht aus.
