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Google Ads: Suchklick direkt zu WhatsApp

Google Ads: Suchklick direkt zu WhatsApp

Bei der Google-Suche sucht jemand sofort eine Lösung. Ein Formular auf der Website reißt ihn aus diesem Zustand heraus: Er hinterlässt seine Nummer und geht, während Sie erst später zurückrufen – wenn der Moment schon vorbei ist. Führt die Anzeige stattdessen zu einem kurzen Weg mit zwei bis vier Fragen, endet derselbe Klick mit einem WhatsApp-Gespräch und einer fertigen Anfrage.

Warum frisst ein Formular Ihr Werbebudget?

Sie zahlen für den Klick eines Interessenten mit heißer Kaufabsicht – und kühlen ihn dann selbst ab. Zwischen Anfrage und Ihrem Rückruf vergeht Zeit, in der er längst der Konkurrenz schreiben kann. Die Hälfte des Gesprächs geht dann dafür verloren, herauszufinden, was er eigentlich in der Suche eingegeben hat.

Der Klick kostet in beiden Fällen dasselbe. Der Unterschied liegt im Ergebnis: eine Zeile im CRM oder ein begonnenes Gespräch.

Wohin sollte die Anzeige führen?

Zu einer Weg-Seite – nicht zur Startseite und nicht direkt zum Messenger. Die Werbeplattform erwartet eine reguläre Webseite, und die brauchen Sie ohnehin: als Bildschirm, auf dem der Interessent Fragen beantwortet. Am Ende des Wegs öffnet sich der Chat mit der fertigen Nachricht.

Die Startseite ist hier die schlechteste Option. Der Nutzer hat nach einer bestimmten Leistung gesucht, landet aber im Menü und muss sie erneut finden.

Welche Suchanfragen liefern gesprächsbereite Kunden?

  • Mit Handlungsabsicht: Termin, bestellen, anfordern, in der Nähe. Der Nutzer hat sich schon entschieden und sucht nur noch einen Anbieter.

  • Mit Preisbezug: Kosten, Preis, wie viel kostet. Der Weg beantwortet das schon auf dem ersten Bildschirm.

  • Mit Dringlichkeit: heute, sofort, am Wochenende. Der kürzeste Weg zum Abschluss.

  • Negative Keywords sind Pflicht: kostenlos, selbst gemacht, Ausbildung, Stellenangebote. Sonst zahlen Sie für Klicks, die nie kaufen.

Was gilt als Conversion?

Nicht der Klick und nicht der Seitenbesuch, sondern das begonnene Gespräch. Ein Klick zeigt nur, dass die Anzeige aufgefallen ist. Ein Gespräch zeigt die Absicht.

Ein eigener Link für jede Kampagne zeigt, welche davon Gespräche bringt und welche nur Traffic. Danach steuert sich das Budget fast von selbst.

Welche Fehler passieren am häufigsten?

  • Die Anzeige spricht über eine Leistung, die Seite über die Firma. Der Nutzer findet nicht, was ihm versprochen wurde, und geht.

  • Ein langes Formular nach dem Klick. Jedes zusätzliche Feld kostet Sie einen Teil der Anfragen.

  • Eine langsame Seite. Bei der mobilen Suche bedeutet das direkte Verluste und einen höheren Klickpreis.

  • Werbung läuft 24/7 ohne Autoresponder. Der nächtliche Klick ist bezahlt, aber niemand antwortet.

  • Ein einziger Weg für alle Kampagnen. Dann erfahren Sie nie, was wirklich funktioniert hat.

Häufige Fragen

Kann man Werbung direkt zu WhatsApp führen?

Besser ist eine Seite, die am Ende zum Chat führt. So erfüllen Sie die Anforderungen an Landingpages und erhalten einen Bildschirm, auf dem der Nutzer Fragen beantwortet. Ein direkter Link zum Messenger nimmt Ihnen diesen Schritt und alle Informationen über den Kunden.

Was unterscheidet das von einem normalen Kontaktformular?

Ein Formular sammelt Kontakte für Ihren späteren Rückruf. Der Weg sammelt Antworten und öffnet sofort den Chat. Im ersten Fall holen Sie einen abgekühlten Kontakt wieder ein, im zweiten führen Sie das Gespräch mit einem warmen fort.

Wie viele Fragen sollte man nach dem Anzeigenklick stellen?

Zwei oder drei. Traffic aus der Suche ist kühler als von Empfehlungen, deshalb ist die Geduld geringer. Fragen Sie nur das ab, ohne das Sie keinen Preis oder Termin nennen können – den Rest klären Sie im Chat.

Wie erkennt man, ob sich die Werbung rechnet?

Berechnen Sie nicht die Kosten pro Klick, sondern pro begonnenem Gespräch, und vergleichen Sie das mit Ihrer Marge pro Abschluss. Klicks lassen sich endlos verbilligen, aber bezahlt wird für Gespräche, die zu einem Termin führen.

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